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Royal Southern Brotherhood – Royal Southern Brotherhood

Sänger Cyril Neville, Blues Gitarrist Mike Zito und Soul/Blues Gitarrist Devon Allman trafen sich im Sommer 2010 in New Orleans. In ausgedehnten Jam Sessions fanden sie heraus, das ihre musikalischen Vorlieben miteinander harmonierten und passten. Ich konstatiere: Passt, wackelt nicht und die Luft brennt.

Sie holten sich Verstärkung durch das im Süden der USA sehr bekannte Rhythmusgespann Charlie Wooton, Bass und Yonrico Scott, Schlagzeug. Dieses Quintett machte sich auf, tief in den Süden von Louisiana, und „dockte“ sich in die Dockside Studios in Lafayette an. Dort wurde ihr wahrlich royales Kompositionsgebräu aus Blues, Funk, Soul, Latin-, Southern- und Swamprock von Jim Gaines und Thomas Ruf aufgemischt, gemixt und produziert und erschien Anfang Mai 2012 bei Ruf Records. Für knapp 52 Minuten und 12 Kompositionen werden wir Zeuge, wie diese musikalische Bruderschaft funktioniert: prächtig, bestens und mit viel Spirit. „New Horizon“ hat einen wunderschön dunklen, sumpfigen und funky Rhythmus und knackige Lead Solos mit Wah Wah und Gezerre. Und Cyril`s Stimme, unterstützt durch Voodoogetränkten Backgroundgesang, rockt den Soul in diese Komposition. „Fired Up“ pluckert und pluggert, es relaxt laid back in allerbester Gitarren- und Percussionsmanier a la Santana aus den Lautsprechern. „Left My Heart In Memphis“ ist ein southerngetränkter, hallender Blues, sehr emotional gesungen, tolle und einfache Gitarrenriffs und der Mississippi schwappt aus jeder Note raus. In fast gleichem Fluß schwimmt „Moonlight Over The Mississippi“, nur der Gitarrenton schreit lauter und etwas schriller. Auch „Ways About You“ ist aus diesem Gitarrenton geschnitzt, dieser Song schwitzt und dampft außerdem den Soul aus jeder Note. „Fire On The Mountain“ von Greatful Dead ist die einzige Coverversion auf dem Album. Die Gitarre klingt so was von relaxt, Devon tönt eben wie ein Allman und macht dem Nachnamen eh alle Ehre, das shufflet. „Gotta Keep Rockin“ rockt im Midtempobereich bluesig nach vorne und „No Where To Hide“ wird mit sehr schönen Slide Gitarreneinlagen bereichert und geschmückt. „Hurts My Heart“ rockt in bester und sehr melodischer Southern Manier, die Allmänner Riege grüßt die Bruderschaft. Wie heißt es im Text von „Sweet Yelly Donut“….That Satisfies My Soul, genau. Dazu jault die Slidegitarre und mit feinen Wah Wah Tönen wird das Finale des Songs eingeläutet. Southernzitate sind auch in „All Around The World“ reichlich vorhanden. Beendet wird diese royale und dank ihrer Stil Vielfalt großartige CD mit der Gemeinschaftskomposition „Brotherhood“, da flirrt nochmal Latinorock aus den Lautsprecherboxen. Keiner der beteiligten Musiker ist auf dieser CD auf dem Egotrip, sie bluesen, grooven, rocken und soulen neben- und miteinander in die gleiche Richtung. Ein Ruf wie ein Donnerhall in die Rockwelt: Royal Southern Brotherhood. Die Band ist Ende Oktober in Deutschland unterwegs: in Berlin, Bonn, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern und Stuttgart……(Volker)

>>>Royal Southern Brotherhood<<<

>>>Ruf Records<<<

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Mai 2012
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